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Samstag 18 September 2021

titel 03 2021WDL März 2021:

Diesmal mit folgenden Themen:

  • Osterausgabe

  • Infos und Tipps zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz


  • Und wie immer:
    Jede Menge
    Berichte, Neuigkeiten aus der Geschäftswelt und Kleinanzeigen



 


Auch das lesen Sie im aktuellem WDL:

Den Osterhasen gibt es nicht, oder etwa doch?
Wo kommen eigentlich die Ostereier her?

Sünninghausen (bb). Das Osterfest steht vor der Tür und wie in jedem Jahr wächst die Freude auf die Suche nach versteckten Osternestern. Eine schöne Tradition, die seit Generationen besteht. Nach der langen Fastenzeit wird an den Feiertagen auch wieder geschlemmt. Neben Schoko-Hasen gehören da natürlich auch die bunten Eier zu Ostern dazu. Im Naturschutzgebiet am „Mackenberg“ in Sünninghausen sorgt Naturpädagogin und Jägerin Gabi Mackenberg für den Nachschub an Eiern.

Piep, Piep, piep, piep. Alle vier Küken sind da. Neugierig stecken die plüschig-flauschigen Mini-Hühner ihre Köpfchen aus dem Holzstall und schauen nach, wer denn da gerade zu Besuch. Die Mama-Henne sieht es gelassen, denn Gabi Mackenberg bringt ja jeden tag das Futter für die kleine Hühnerfamilie. Wer immer schon selbst Hühner im eigenen Garten halten wollte: Das ist kein Problem und gerade auch für Kinder eine tolle Sache. Statt Legebatterie wachsen die Hühner zufrieden in Freiheit auf und zum Dank gibt es nicht täglich Frühstücksei-Nachschub. „Unsere Zwerghuhnhenne Lotte ist unsere älteste Hühnerdame hier im Garten. Bis heute brütet sie jedes Jahr ein Fasanengelege aus. Da sieht man mal, was für soziale Haustiere das sind“, freut sich Gabi Mackenberg.

Der Tierwohlaspekt wird bei der Hühnerhaltung im eigenen Garten großgeschrieben und für Hühnerhalter bedeutet das auch, dass man viel von dem Leben der Hühner mitbekommt. Bio-Unterricht zuhause. Nicht nur in Corona-Zeiten ein echter pädagogischer Mehrwert. Und die köstlichen Frühstückseier gibt es noch als Bonus obendrauf. Und zwar nicht nur an Ostern.
„Pro Huhn sollte man etwa zwei Quadratmeter bei der Haltung zuhause einplanen“, sagt Gabi Mackenberg, die selbst rund 25 Hühner hat. „Wichtig ist, dass man schon ab dem ersten Huhn die Tierseuchenkasse der Landwirtschaftskammer informiert. Das ist bei der Geflügelzucht vorgeschrieben, um einer Ausbreitung der Geflügelpest vorzubeugen. Zwei Mal pro Jahr steht auch eine Impfung auf dem Programm“, erklärt die Naturpädagogin. Ein wichtiger Hinweis ist auch eine Kontaktaufnahme mit den Nachbarn. Vor allem, wenn man auch einen Hahn vor Ort hat. Denn die machten bekanntermaßen gerne mal mit einem lauten „Kikeriki“ auf sich aufmerksam. Das Hobby macht viel Spaß und der Austausch mit Gleichgesinnten in Geflügelgruppen vor Ort sorgt für einen kommunikativen Austausch.

Beim Thema Futter kann jeder Landhandel aushelfen. Auch biologische Futtermittel finden sich in den Regalen. Übrigens: Das verwendete Futter hat Auswirkungen auf die spätere Farbe der Eier. Wichtig ist auch die Möglichkeit, die Tiere sicher einzusperren, denn Fuchs, Marder und Waschbär haben einen ausgeprägten Jagdtrieb und werden von dem Flattern des Geflügels angezogen. In einem kleinen Hühnerstall mit Fenster fühlen sich die Hühner auf der Stange besonders wohl. Kleine Nester aus ausgedienten Weidenkörben, die man mindestens ein Mal pro Jahr säubern sollte, sorgen für Gemütlichkeit und die Hühner danken es mit dem Legen vieler Eier zu jeder Jahreszeit. Manchmal muss man die Eier nicht selbst anmalen – wie zu Ostern üblich – denn auch in der Natur gibt es verschieden farbige Eier. Das ist genetisch bedingt und vor allem die gesprenkelten Eier entdeckt man dann vielleicht erst bei genauerem Hinsehen. Beim Finder sorgen jedenfalls nicht nur die Eier, sondern auch die Hühner für Abwechslung und Freude. Und die Küken sind natürlich besonders putzig und ein beliebtes Fotomotiv.

 

 

Museum Abtei Liesborn –
Dialogausstellung Vier_ Positionen noch bis zum 2. Mai

Liesborn (wdl). Seit dem 8. März ist das Museum Abtei Liesborn wieder geöffnet, eine vorherige Terminbuchung ist allerdings erforderlich und kann auf der Homepage des Museums getätigt werden. Nutzen Sie noch bis zum 2. Mai die Gelegenheit, die neue Ausstellung „Vier_Positionen“ nicht mehr nur virtuell, sondern persönlich zu betrachten.
Es sind zu sehen die Arbeiten von Ulrike Amsbeck, Heide Drever, Dirk Groß und Jürgen Schubbe. Sie geben Einblick in ihr künstlerisches Werk, sowie in die Vielfältigkeit der Ausdrucksformen zeitgenössischer Kunst. Das Besondere dieser Ausstellung ist, dass sich die teilnehmenden Künstler zu einer Durchmischung ihrer Kunstwerke entschieden haben.
In den vier Räumen des Südflügels des Museums Abtei Liesborn begegnen sich Objekte, Skulpturen, Malerei sowie Zeichnungen und treten in eine Interaktion miteinander.
Bis zum 2. Mai verweilen die Werke im Museum und warten auf ihre Besucher. Einen kleinen Vorgeschmack kann man auch bei einem Spaziergang durch den Gemeindegarten bekommen, wo eine Skulpturengruppe von Jürgen Schuppe zu sehen ist.   
Für Ulrike Amsbeck aus Neubeckum ist die Natur in ihrer Formenvielfalt und ihrem Farbenreichtum der Impulsgeber ihrer Kunst. Unter dem Titel „Urbaner Raum“ zeigt sie farbige Acrylbilder auf Leinwand, die den Betrachter auf eine wundervolle Gedankenreise mitnehmen, bei der ein Blick hinter die Dinge möglich ist. Mit ihren schwarz/weißen Zeichnungen zum Thema „Köpfe und Gesichter“ zeigt sie eine ganz andere Seite ihrer Arbeit.

Das Thema „Netze-Vernetzung“ ist ein wichtiger Aspekt der künstlerischen Arbeit von Heide Drever aus Hamm. Gerne arbeitet sie seriell und zeigt den spielerischen Umgang von Erde und Sand mit verschiedenen Netzen. Es entstanden Abdrücke von Obst- und Gemüsenetzen, welche auf Leinwand fixiert wurden.

Der in Warendorf lebende Künstler Dirk Groß ist ebenfalls mit seiner geheimnisvollen und farbenprächtigen Malerei in dieser Positionenausstellung vertreten. Sein persönliches Erleben entfaltet sich nicht selten in Poesie und Lyrik. Dieses setzt er dann in der Malerei um, lässt es Transformieren. Der letzte Prozess dieser Auseinandersetzung ist dann die Begegnung seiner Kunst mit dem Betrachter. Dirk Groß´Malereien bestehen aus unzähligen, durchscheinenden Schichten, welche das Geheimnisvolle seiner Arbeiten noch mehr unterstreichen.

Der Paderborner Künstler Jürgen Schubbe hat in den vielen Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit eine Handschrift entwickelt, die seine Kunst erkennbar macht. Sein Thema ist der Mensch, der Kopf des Menschen. Da er aber immer an die äußersten Ränder der jeweils gewählten Kunstpositionen geht, lösen sich die Gewissheiten schnell auf. Jürgen Schubbe startet seinen Kunstprozess an der einen Ecke und treibt die Bearbeitung durch Farbe und/oder Kettensäge soweit, dass er am Ende ein scheinbar vollständig verändertes Objekt erhält.

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Netzwerk Klimaschutz und Nachhaltigkeit – AK Wirtschaft

154 Betriebe in 14 Projekten erzielen jährlich folgendes Ergebnis:

  • Kostensenkung um circa 4,7 Millionen Euro (etwa 30.000 Euro je Unternehmen)
  • 160.000 Kubikmeter Wasser (eingespartes Wasser)
  • 722 Tonnen weniger Abfall
  • 4,4 Millionen Kilowattstunden eingesparte Energie
  • 23.340 Tonnen reduzierter CO2-Ausstoß

Quelle: https://gfw-waf.de/ressourceneffizienz/oekoprofit/


Wadersloh (wdl). Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Energie sparen und Klimaschutz sind mittlerweile in aller Munde. Doch wer bisher geglaubt hat, dass sich das nicht mit unternehmerischem Handeln und Wirtschaftlichkeit kombinieren lässt, der hat sich getäuscht. Es geht doch, und jetzt auch in Wadersloh!
Der Kreis Warendorf beteiligt sich in Kooperation mit der Stadt Münster an dem vom Land NRW gefördertem Projekt „Ökoprofit“. Die Wadersloher Betriebe wurden kürzlich zu einer Infoveranstaltung eingeladen, denn das Projekt startet bald.

Unternehmen, Gewerbetreibende, soziale Einrichtungen etc. erarbeiten in gemeinsamen Workshops mit erfahrenen Beratern eigens für ihren Betrieb konkrete Maßnahmen. Neben den Workshops und einem regen Austausch mit den anderen Teilnehmern, gibt es auch eine Vor-Ort-Beratung, sowie Beratungen  zu Fördermitteln. Alles in allem kann dies bei der Umsetzung zu nachhaltigen Einsparungen im Bereich Energie, Wasser, Abfall etc. führen. Und Einsparungen bedeutet Kostensenkungen!
Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen (siehe Tabelle) und wir vom Netzwerk für Klimaschutz und Nachhaltigkeit (NKN) der Gemeinde Wadersloh hoffen natürlich auf zahlreiche Projektteilnehmer aus unserer Gemeinde. Hier lässt sich Klimaschutz und Senkung der Betriebskosten kombinieren. Spätestens nach drei Jahren haben sich im Durchschnitt getätigte Investitionen ausgezahlt. Nicht zu investieren kommt langfristig teurer, das wissen wir alle.

Nähere Information erhalten Sie unter folgendem Link:
https://gfw-waf.de/ressourcen­effizienz/oekoprofit/
Ansprechpartner sind für Sie Frau Ruth Lutterbüse seitens der AG Wirtschaft, NKN (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und für die Gemeinde Wadersloh Frau Marie Schmerling (Wirtschaftsförderung Gemeinde Wadersloh –

 

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