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Montag 24 Januar 2022

titel 12 2021WDL Dezember 2021:

Diesmal mit folgenden Themen:

Weihnachtsausgabe 2021

  • Und wie immer:
    Jede Menge
    Berichte, Neuigkeiten aus der Geschäftswelt und Kleinanzeigen



 


Auch das lesen Sie im aktuellem WDL:

Gemeinde Wadersloh -
Bäume für die Zukunft verschenken und pflanzen

Wadersloh (wdl). Die Geburt eines Kindes, die Hochzeit oder der Schulabschluss, aber auch Hitzeperioden und Rekordtemperaturen sind gute Gründe, um einen Baum zu pflanzen. Es ist eine Art Tradition, zu wichtigen Ereignissen im Leben einen Baum zu verschenken. Das „Baumpflanzen“ sollte sich durchaus zu einem Trend entwickeln, denn insbesondere Bäume helfen, Temperaturen zu senken und Kaltluft zu bilden. Sie mindern außerdem Schadstoffe, bieten Schatten und tragen zur Artenvielfalt bei. Mit einer Baumpatenschaft schenkt man nicht nur Freude, sondern trägt auch etwas zum Klimaschutz bei.

Bäume benötigen aber auch Platz und diesen bietet die Gemeinde Wadersloh den Bürgerinnen und Bürgern nun an. Die Idee, die im Netzwerk für Klimaschutz und Nachhaltigkeit entstand, ist es, jedem die Möglichkeit zu bieten, einen Baum zu spenden oder mittels eine Baumpatenschaft zu verschenken.
Die Gemeindeverwaltung nimmt das ganze Jahr über Anträge für Baumpatenschaften entgegen. Zur Pflanzsaison zwischen November und April werden die Bäume gesetzt. Bei einem offiziellen Fototermin werden auch Widmungen auf Plaketten an die Bäume angebracht. Auf der Internetseite der Gemeinde Wadersloh (www.wadersloh.de/klimaschutz/baumpatenschaften) können die zwölf zur Auswahl stehenden Baumarten eingesehen werden. Es wurden extra so genannte „Zukunftsbäume“ ausgewählt. Diese Arten vertragen Trockenheit und sind insektenfreundlich. Sie sollen vor allem den zukünftigen Klimabedingungen standhalten.

Eine Baumpatenschaft kostet 200,- Euro. Den Aufwand des Pflanzens, das regelmäßige Gießen und die Pflege übernimmt die Gemeinde Wadersloh. Mit einem Baum können Sie ein Stück nachhaltige Zukunft verschenken. Melden Sie sich gerne bei der Gemeinde Wadersloh, Telefon: 02523 / 950-0.

 

 

Liesborner Rosenmontagsfreunde -
Neustart der Liesborner Jecken

Liesborn (wdl). Nach einer langen Pause und einem Corona bedingten digitalen Karneval meldeten sich die Liesborner Rosenmontagsfreunde gleich mit einem Neustart zur anstehenden Session 2021/22 zurück. Dieser Neustart wurde durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein- Westfalen gefördert. Um dem digitalen Auftrag treu zu bleiben, haben sich die Romofreunde entschlossen, mit Unterstützung von Benedikt Brügenthies von mein-wadersloh diesen Neustart als Livestream zu jedem Jecken nach Hause zu bringen. Mit den Romofunken, der Juniorgarde und den Romoflöhen voran zog der Elferrat in den voll besetzen Klosterhof ein. Werner Tyrell begrüßte die anwesenden Jecken, die Ehrenvorstandsmitglieder sowie alle Freunde und Gönner des Liesborner Karnevals und stellte den Neustart sowie die Programmpunkte der integrierten Generalversammlung vor. In diesem Zusammenhang hob er nochmals die Verleihung des Heimatpreises hervor.
Neben dem Jahresrückblick und  dem Kassenbericht gab es bei den anstehenden Wahlen einige Neuerungen. Werner Tyrell gab nach 20-jähriger Tätigkeit für das Liesborner Karnevalsgeschehen sein Amt als 1. Vorsitzender ab und zog sich aus dem aktiven Karnevalsgeschehen zurück. Der neue geschäftsführende Vorstand besteht nun aus: 1. Vorsitzender Rudolf Winkelhorst, 2. Vorsitzender Konstantin Ellebrecht, Kassierer Alexander Kampmann, Schriftführer Jonas Henke.
Des Weiteren konnten zwei neue Mitglieder für den Elferrat gewonnen werden. Dies sind Annika Freitag sowie Lea Demandt.
Der neue Elferrat ließ es sich nicht nehmen, den scheidenden 1. Vorsitzenden Werner Tyrell in einer Laudatio zu würdigen. In dieser Laudatio ließen die Romofreunde die karnevalistische Laufbahn von Werner Tyrell noch einmal Revue passieren. Ist es doch zu großen Teilen ihm zu verdanken, dass sich das jecke Leben in Liesborn mit Rathausstürmung, Zeltparty, Mottofilm und vieles mehr im Laufe der Jahrzehnte immer weiter entwickelt hat.
Aus einem bedauerlichen Anlass ergibt sich für die Liesborner Rosenmontagsfreunde eine Neuerung. Da sich die KfD Liesborn auch nach intensiver Bemühungen um einen Erhalt aufgelöst hatte, brauchte die Spielschar, die seit Jahrzehnten sowohl den Seniorenkarneval, den Frauenkarneval als auch den Gemeindekarneval auf die Beine gestellt  und Generationen von Karnevalisten zum Lachen gebracht hat, eine neue Vereinsheimat. Diese neue Vereinsheimat sind nun die Liesborner Rosenmontagsfreunde.
„Kommando Konfetti“ nennen sich die aktiven Karnevalisten der ehemaligen KfD, die weiterhin für Karnevalsstimmung im Liesedorf sorgen.
In einer PowerPoint Präsentation und mit gekonnten Reimen stellte Martin Neitemeier die Bürgerstiftung anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens vor.  
Eine weitere Neuerung passend zum Neustart war die Präsentation des Promobils Hierbei handelt es sich um einen Autoanhänger, der ausgestattet mit einem Zelt, einer Bierzeltgarnitur sowie einer Zapfanlage und einem Grill in Zukunft über die Liesborner Rosenmontagsfreunde für kleinere Festivitäten gemietet werden kann.
Philipp Drees präsentierte das neue Motto für die Session 2021/ 2022: Helau again back to jeck. Dieses wurde in einem Mottofilm dargestellt, für dessen Gestaltung sich neben Konstantin Ellebrecht ebenfalls Philipp Drees mit verantwortlich zeichnete.
Aufgrund der derzeitigen dynamischen Entwicklung der Coronapandemie wird sich der Elferrat in der ersten Januarwoche zusammensetzen und die Lage bewerten. Dann wird auch über die Durchführung des Umzuges sowie der Zeltparty am Samstag entschieden.
In diesem Sinne ein frohes Fest und Liesborn Helau!
Euer Elferrat

 

 

Fünf Jahre Bürgerstiftung Wadersloh -
Drei Bänke als Jubiläumsgeschenk

Wadersloh (wdl). Am 7. November 2021 war es genau fünf Jahre her, als die Bürgerstiftung Wadersloh offiziell gegründet und anerkannt worden ist. Unter dem Motto „Mit uns – für uns“ hat sich seitdem einiges getan. Insgesamt 155.000 Euro wurden für vielfältige gemeinnützige Projekte in der Gemeinde Wadersloh ausgeschüttet. Anlässlich ihres fünften Geburtstags schenkt die Stiftung jedem Ortsteil eine Sitzbank. Ausgestattet mit einer Stifter-Plakette, sollen die „Ruhemöbel“ im kommenden Frühjahr an zentralen Stellen in Diestedde, Liesborn und Wadersloh aufgestellt werden.
Es war der 7. November 2016, als der Münsteraner Regierungspräsident Professor Dr. Reinhard Klenke dem Wadersloher Bürgermeister Christian Thegelkamp als Vorsitzenden des Stiftungsrats die Anerkennungsurkunde für die Bürgerstiftung Wadersloh übergab. „Wir haben in den ersten fünf Jahren innerhalb unserer Gemeinde bürgerschaftliches Engagement unterstützt, Hilfe zur Selbsthilfe gefördert, unsere Gemeinschaft gestärkt und das gesellschaftliche Miteinander beflügelt“, blickt Thegelkamp auf die seit 2016 unterstützten Projekte und eigenen Initiativen der Stiftung zurück. Die Liste reicht vom Zuschuss für eine Kleingärtner-Sitzbank in Liesborn über die Förderung des Wadersloher Lädchens und Corona-Konzerte in den Senioren-, Wohn- und Pflegeheimen bis hin zu Bildungsfonds für die Schulen und der Errichtung des Bike-Parks in Diestedde. Jüngstes Beispiel: Im Oktober ist der Verein „Hand in Hand“ mit dem zum zweiten Mal vergebenen und mit 1000 Euro dotierten Preis der Bürgerstiftung ausgezeichnet worden.
Dass das möglich ist, dafür haben seinerzeit die sechs Gründungsstifter und Unternehmer Heinz-Josef Demandt (Liesborn), Gerd Herbort (Wadersloh), Michael Laukötter (Wadersloh), Ferdinand Schröder (Wadersloh), Hermann Schröer (Diestedde) und Karsten Urban (Wadersloh) gesorgt. Sie stellten der Stiftung 2016 insgesamt 135000 Euro zur Verfügung. Hinzu kam die Gemeinde Wadersloh, die der Stiftung jenes Grundstück überließ, auf dem am Klärwerk in Bornefeld das Windrad steht. Aus der Pacht für dieses Grundstück zieht die Stiftung heute den Löwenanteil ihrer Fördermittel. Vorstandsvorsitzender Elmar Ahlke: „Gerade in der anhaltenden Niedrigzinsphase hat sich diese Konstruktion als Glücksgriff erwiesen.“ Einen Teil der Einnahmen nutzt die Stiftung zur pauschalen Vereinsförderung über die Gemeinde Wadersloh – eine Regelung, die gerade erst wieder verlängert worden ist.
Das erste Projekt, das die Stiftung seinerzeit finanzierte, war ein Sportcamp für Schüler. Nachdem die Errichtung des Bike-Parks in Diestedde die Stiftungsarbeit in den Jahren 2020 und 2021 geprägt hat, steht 2022 – abgesehen von einigen kleineren Projektförderungen – die Teilnahme an der Gewerbeschau im September in Wadersloh im Vordergrund. „Wir hoffen, dass diese Veranstaltung stattfindet, damit wir dort unsere Arbeit einer breiten Öffentlichkeit präsentieren können“, erklärt Vorstandsmitglied Martin Neitemeier. „Wir wollen und müssen die Stiftung noch bekannter machen und um weitere Unterstützung von außen werben. Denn je mehr Geld wir zur Verfügung haben, desto mehr können wir gemeinnützige Aktivitäten in unserer Kommune fördern.“ Seit ihrer Gründung hat die Stiftung selbst mehr als 20.000 Euro an Spenden von außen bekommen.  
Ein besonderes Augenmerk gilt im kommenden Jahr auch den Trägern des Preises der Bürgerstiftung 2022. In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Beckum-Wadersloh will die Stiftung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Senioren-, Wohn- und Pflegeheime sowie der ambulanten Pflegedienste und der Arztpraxen und Apotheken in der Gemeinde Dank sagen für ihren herausragenden Einsatz in der Corona-Pandemie – und zwar mit einem Konzert der A-capella-Gruppe „Sechszylinder“. Die Münsteraner werden am Sonntag, 13. März, gleich zweimal im Johanneum in Wadersloh auftreten, einmal um 10 und einmal um 17 Uhr, damit alle Pflegekräfte und Praxisbeschäftigten unabhängig von eventuellen Schichtdiensten an den Konzerten teilnehmen können. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir unserem Stiftungsmotto ,Mit uns – für uns‘ in besonderer Weise gerecht werden“, erklärt Roman Sunder, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung.

 

 

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